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Bilanzpressekonferenz 2010

Das Jahr 2009 war ein schwieriges Jahr, aber es war für die Lebensmittelbranche keine Katastrophe.

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In der ganzjährigen Betrachtung verminderte sich das Bruttoinlandsprodukt
(BIP) nach den Angaben des Statistischen Bundesamtes um 5 Prozent. Damit
ist die deutsche Wirtschaft zum ersten Mal seit sechs Jahren geschrumpft.

Die Verbraucherpreise im Lebensmittelhandel fielen im Jahresdurchschnitt
um 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insbesondere im Bereich der Molkereiprodukte
war ein erheblicher Preisverfall mit minus 8,7 Prozent spürbar.

Trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen, die flankiert wurden von
rückläufigen Lebensmittelpreisen und aggressiven Preisgestaltungen der
Wett-bewerber, insbesondere der Discounter, gelang es uns durch eine
konsequente Fokussierung auf die Marke „WASGAU“, die sich auszeichnet
durch Qualität, Frische und Service, den Konzernumsatz nahezu auf dem
Vorjahresniveau zu stabilisieren.

Die konzernweiten Umsatzerlöse im Jahr 2009 beziffern sich auf 498,2 Mio.
Euro. Gegenüber dem Vorjahr mit 499,3 Mio. Euro ergibt sich hieraus eine
geringfügige Abweichung von minus 1,1 Mio. Euro bzw. 0,2 Prozent.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beläuft sich im WASGAU
Konzern, beeinflusst durch Sondereffekte, auf 7,9 Mio. Euro.
Als Sondereffekte sind in das Ergebnis folgende Faktoren eingeflossen:

Aus einem Vertragsabschluss über den Bezug von Produktionsenergie im
Rahmen von Energie-Contracting sind im Ergebnis 1,5 Mio. Euro berücksichtigt.
Darüber hinaus ist durch den Brand am Standort Nunkirchen eine
Forderung in Höhe von 0,9 Mio. Euro zum Bilanzstichtag an die Versicherung
entstanden.

Das operative Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beläuft sich auf
5,4 Mio. Euro und ist mit dem Vorjahresergebnis von 4,8 Mio. Euro vergleichbar.

Der Konzernjahresüberschuss beläuft sich nach Abzug der Steuern vom
Einkommen und Ertrag, die sich mit einer Steuerquote von 39,2 Prozent
(VJ 41,9 Prozent) auswirken, auf 4,8 Mio. Euro (VJ 2,8 Mio. Euro).

Das Eigenkapital ist in Folge des erwirtschafteten Jahresüberschusses von
60,9 Mio. Euro auf 64,8 Mio. Euro gestiegen. Die daraus im Verhältnis zur
Bilanzsumme ermittelte Eigenkapitalquote stieg auf 33,1 Prozent
(VJ 31,1 Prozent).

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