Kochen mit Kräutern
Beim Kochen mit Kräutern benötigen Sie weniger Salz und beugen auf diese Weise Herz- und Kreislauferkrankungen vor. Gleichzeitig fördern Kräuter Wohlbefinden, Verdauung und Gesundheit, da sie über einen hohen Mineralstoff- und Vitamingehalt verfügen. In unserem Kräuter-Special verraten wir Ihnen, was Sie beim Kochen mit Kräutern beachten sollten und wie Sie frische Kräuter haltbar machen können.
Frische Kräuter in der Küche
Damit die wertvollen Inhaltstoffe der frischen Kräuter beim Kochen nicht zerstört werden, sollten Sie die Kräuter erst kurz vor dem Garen in die Speisen geben und nicht zu fein hacken. Viele Kräuter leben von der Frische. Sie sollten daher möglichst rasch nach Einkauf oder Ernte verwendet werden.
Was tun, wenn nicht alle Kräuter verwendet werden?
Auf keinen Fall sollten Sie sie einfach nur in einer Vase auf die Fensterbank stellen. Dort sind sie zwar schön anzusehen, aber der Sauerstoff der Luft lässt die wertvollen Inhaltstoffe der Kräuter schwinden. Besser ist es, die empfindlichen Kräuter in ein feuchtes Tuch zu wickeln oder sie angefeuchtet in Aluminiumfolie einzuschlagen und anschließend im Kühlschrank aufzubewahren.
Aufbewahrung im Gefrierschrank
Besonders gut bleiben Aroma, Inhaltsstoffe und Farbe der Kräuter beim Einfrieren erhalten. Dazu werden die Zweige unter fließendem, kaltem Wasser kurz geschwenkt, dann gut trocken getupft und fein gehackt. Anschließend kann man sie lose in einen Gefrierbeutel geben oder – besonders praktisch – als Kräuterwürfel einfrieren. Für letztere Methode füllen Sie die Fächer eines Eiswürfelbehälters zu je Zweidrittel mit den zerkleinerten Kräutern und gießen Sie mit Wasser oder Fleisch- oder Gemüsebrühe auf. Gefroren können Sie die Würfel in eine Gefrierdose oder einen -beutel umfüllen.
Wenn Sie ein besonderes Kräuter-Gericht zubereiten möchten, geben Sie die gefrorenen Kräuter einfach unaufgetaut kurz vor Ende der Garzeit direkt in den Topf oder in die Pfanne. Zum Einfrieren eignen sich beispielsweise Schnittlauch, Dill, Estragon und Minze, aber auch Petersilie, Bohnenkraut und Thymian. Nicht geeignet ist dagegen Basilikum.
Trocknen von Kräutern
Eine andere Methode, Kräuter haltbar zu machen, ist das Trocknen. Doch nicht alle Kräuter eignen sich dafür. Basilikum und Petersilie etwa büßen dabei stark ihren Geschmack ein. Getrocknete Kräuter müssen im Gegensatz zu frischen oder gefrorenen Kräutern mitgekocht werden, damit sie ihr Aroma entfalten.
Unser Tipp: Trocknen in der Mikrowelle
Besonders rasch trocknen Kräuter in der Mikrowelle. Dazu legen Sie die Zweige lose auf ein Stück Küchenkrepp und lassen Sie sie je nach Blattstärke zwei bis vier Minuten bei höchster Wattstufe trocknen. Für diese Art der Konservierung eignen sich z. B. Salbei, Zitronenmelisse, Minze und Liebstöckel. Beim Kochen erfordert die Dosierung getrockneter Kräuter Fingerspitzengefühl, damit keines zu dominierend herausschmeckt.
Rezepte
| Bilder | Name | Dauer | Schwierigkeit |
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Pfefferminz-Spinat-Suppe mit Joghurt-Dip
Würzig, frische Suppe |
20 Minuten | mittel |
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Thunfisch-Filets an Petersilien-Hollandaise
Die Soße hat einem frischen Kräuter-Geschmack |
10 Minuten | leicht |
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Spargel-Birnen-Salat mit Feta
Kalorienbewusst kochen und backen mit Albaöl |
35 Minuten | leicht |
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Kräutersalat mit Vinaigrette
Kalorienbewusst kochen und backen mit Albaöl |
30 Minuten | mittel |
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Kichererbsen-Salat mit Petersilien-Garnelen
Würzig, erfrischender Salat. |
1,5 Stunden | mittel |
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Estragon-Champignons mit Bandnudeln
Schnelles Nudelgericht mit Kräutern |
15 Minuten | leicht |
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Gefüllte Tomaten
mit frischen Kräutern |
45 Minuten | leicht |
